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Konfliktregelung
In Amerika wurde in den 80er Jahren ein Konzept zur erfolgreichen
Verhandlungsführung entwickelt. Dessen Regeln sind auch
eine gute Grundlage Konfliktregelungen anzugehen. Es beinhaltet
4 Grundregeln:
- Menschen und Probleme getrennt voneinander behandeln.
"Ich-Botschaften" statt "Du-Botschaften"
verwenden.
"Du-Botschaft": Müssen Sie eigentlich jedes
Wochenende grillen?
"Ich-Botschaft": Ich will am Wochenende meine
Terasse genießen, jedoch trägt der Wind immer
den Grillgeruch zu mir.
- Zwischen Positionen und Bedürfnissen unterscheiden.
Wir alle haben Bedürfnisse nach Anerkennung, Zugehörigkeit,
Wertschätzung, usw. Aus diesen Bedürfnissen heraus
versteifen wir uns auf Positionen, die oft nicht direkt
etwas mit dem Konflikt zu tun haben.
Das Trennen von Bedürfnissen und Positionen, auch das
Fragen nach lange zurückliegenden Erfahrungen und Kränkungen
kann zur Klärung beitragen.
- Nach neuen Lösungsmöglichkeiten suchen.
Es gibt nicht nur EINE Lösung für einen Konflikt.
Bei einem "Brainstorming" alle Lösungsideen
unbewertet zulassen, hilft oft zu ungeahnten Möglichkeiten.
- Die Entscheidung aufgrund objektiver Kriterien festlegen.
Legt man der Entscheitungsfindung übereinstimmende
Maßstäbe zugrunde (nicht nur den Willen des Lauteren,
Stureren, ...), lassen sich faire Lösungen finden bei
denen Keiner verliert.
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