Konfliktregelung

In Amerika wurde in den 80er Jahren ein Konzept zur erfolgreichen Verhandlungsführung entwickelt. Dessen Regeln sind auch eine gute Grundlage Konfliktregelungen anzugehen. Es beinhaltet 4 Grundregeln:
  1. Menschen und Probleme getrennt voneinander behandeln.
    "Ich-Botschaften" statt "Du-Botschaften" verwenden.
    "Du-Botschaft": Müssen Sie eigentlich jedes Wochenende grillen?
    "Ich-Botschaft": Ich will am Wochenende meine Terasse genießen, jedoch trägt der Wind immer den Grillgeruch zu mir.

  2. Zwischen Positionen und Bedürfnissen unterscheiden.
    Wir alle haben Bedürfnisse nach Anerkennung, Zugehörigkeit, Wertschätzung, usw. Aus diesen Bedürfnissen heraus versteifen wir uns auf Positionen, die oft nicht direkt etwas mit dem Konflikt zu tun haben.
    Das Trennen von Bedürfnissen und Positionen, auch das Fragen nach lange zurückliegenden Erfahrungen und Kränkungen kann zur Klärung beitragen.

  3. Nach neuen Lösungsmöglichkeiten suchen.
    Es gibt nicht nur EINE Lösung für einen Konflikt. Bei einem "Brainstorming" alle Lösungsideen unbewertet zulassen, hilft oft zu ungeahnten Möglichkeiten.

  4. Die Entscheidung aufgrund objektiver Kriterien festlegen.
    Legt man der Entscheitungsfindung übereinstimmende Maßstäbe zugrunde (nicht nur den Willen des Lauteren, Stureren, ...), lassen sich faire Lösungen finden bei denen Keiner verliert.